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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei seinem China-Besuch im April 2010.

Auslandsreise

Seehofer will Chinesen nach Bayern holen

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) besucht China. Sein Ziel: Chinesische Unternehmen sollen verstärkt in Bayern investieren.

Seehofer will bei einem einwöchigen Chinabesuch die Geschäfte bayerischer Firmen im Fernen Osten fördern. Stationen der Reise sind die Hauptstadt Peking und die südchinesische Provinz Guangdong, die neben Schanghai die wirtschaftlich stärkste Region Chinas ist. In Peking stehen Gespräche mit mehreren Mitgliedern der Zentralregierung an. Ranghöchster Gesprächspartner wird Regierungschef Li Keqiang sein. Begleitet wird Seehofer von einer kleinen Wirtschaftsdelegation, FC-Bayern-Altstar Paul Breitner, Mitarbeitern und einem Journalistentross. Es ist Seehofers zweiter Chinabesuch seit seinem Amtsantritt als Ministerpräsident 2008.

Laut CSU-Pressemeldung erklärte Seehofer im Vorfeld der Reise: "China ist einer der politisch bedeutendsten und wirtschaftsstärksten Staaten dieser Welt. Der Einfluss Chinas insbesondere auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung im gesamten asiatischen Raum hat für ein exportstarkes Land wie Bayern besondere Bedeutung. Ich möchte in China für den Standort Bayern werben und chinesische Unternehmen einladen, in Bayern zu investieren."

dpa

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