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Horst Seehofer will im EZB-Rat mehr deutsche Mitbestimmung.

CSU-Chef will mehr Mitsprache

Seehofer will deutsches Vetorecht im EZB-Rat

Berlin - Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer verlangt mehr Mitsprache für Deutschland bei wichtigen Abstimmungen im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB).

„Angesichts des wirtschafts- und währungspolitischen Gewichts Deutschlands brauchen wir in Grundsatzfragen ein Veto-Recht für Deutschland im EZB-Rat“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Bild“-Zeitung (Montag). Es mache ihm Sorgen, dass die Bundesrepublik „in großen währungspolitischen Fragen in der EZB nicht genug Mitspracherecht“ habe. Zugleich warnte Seehofer die EZB davor, den Außenwert des Euros künstlich zu senken. „Eine Abkehr vom stabilen Euro wäre ein historischer Fehler“, sagte er. „Der Euro darf keine Weich-Währung werden.“

dpa

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