+
Horst Seehofer findet die Debatten über Pegida übertrieben.

Kreuth

Seehofer: Es wird zu viel über Pegida geredet

Kreuth - CSU-Chef Horst Seehofer hält die breite Debatte über die Pegida-Bewegung und deren Ziele für „unangemessen“. Er fühle sich von der Debatte gelangweilt.

„Wir reden da viel zu viel drüber“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch vor Beginn der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Wildbad Kreuth. Es sei „in der Sache überhaupt nicht angebracht“, über die Alternative für Deutschland (AfD) und Pegida „täglich zu schreiben, zu senden, zu reden“. „Das beschäftigt mich jetzt wirklich nicht. Wir haben unsere saubere, eigene Politik. Dafür werben wir in der Bevölkerung und hören stark in die Bevölkerung hinein, was die Menschen bewegt. Aber ich beschäftige mich jetzt nicht regelmäßig mit Pegida und AfD - das langweilt mich eher.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
Zwischen dem Iran und Saudi-Arabien geht es verbal hoch her. Ajatollah Ali Chamenei nennt die Führungsriege des Rivalen einen „wertlosen Haufen“.
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Trumps erster G7-Gipfel endet im Streit
Der erste G7-Gipfel mit Donald Trump brachte vor allem eines: Streit. Angela Merkel und Emmanuel Macron üben sich dennoch in Optimismus.
Trumps erster G7-Gipfel endet im Streit
Habeck: Trittin hat Weg zu Ampel "faktisch verbaut"
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck wirft seinem Parteifreund Jürgen Trittin vor, den Grünen mit dem öffentlichen Ratschlag für eine Ampelkoalition in Kiel …
Habeck: Trittin hat Weg zu Ampel "faktisch verbaut"

Kommentare