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Manfred Weiß bei seiner Vereidigung zum Justizminister im Jahr 1999.

„Herausragender Mensch und Politiker“

Seehofer würdigt verstorbenen Ex-Justizminister Weiß

Mit 73 Jahren ist der frühere bayerische Justizminister Manfred Weiß gestorben. Weggefährten heben seine Menschlichkeit hervor.

München - Bayern trauert um den früheren Justizminister Manfred Weiß (CSU). „Der Freistaat Bayern verliert durch den Tod von Manfred Weiß einen herausragenden Menschen und Politiker, der über Parteigrenzen hinweg geachtet war“, sagte Ministerpräsident Horst Seehofer. Weiß war am Samstag im Alter von 73 Jahren gestorben.

Der ehemalige Richter war von 1978 bis 2013 Landtagsabgeordneter für den mittelfränkischen Stimmkreis Roth, ab 1993 sechs Jahre lang stellvertretender CSU-Fraktionschef und anschließend von 1999 bis 2003 Justizminister im Kabinett von Ministerpräsident Edmund Stoiber.

Mit seiner geradlinigen, zupackenden Art und seiner Zuverlässigkeit sei Weiß jahrzehntelang eine feste Größe in der bayerischen Politik und ein leidenschaftlicher Sachverwalter seiner mittelfränkischen Heimat gewesen, sagte Seehofer am Sonntag. Die CSU-Fraktion würdigte Weiß als „engagierten Politiker“ und „wunderbaren Menschen“. Seine menschliche Wärme sei genauso wichtig gewesen wie seine große Fachkenntnis, sagte Fraktionschef Thomas Kreuzer.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) teilte mit, sie habe die Nachricht von Weiß' Tod mit tiefer Trauer aufgenommen. „Manfred Weiß war ein leidenschaftlicher Parlamentarier und fachkundiger Justizpolitiker. Persönlich habe ich seine menschliche Art sehr geschätzt.“

Justizminister Winfried Bausback sagte, Weiß habe die bayerische Justiz gekannt und mit geprägt als Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth, Abgeordneter, Justizminister und bis zu seinem Tode als Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.

dpa

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