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Horst Seehofer trauert mit der Nationalmannschaft

Er ist auch für Sport zuständig 

Seehofer zu WM-Aus: „Möchte jetzt erstmal trauern“  

Der auch für Sport zuständige Horst Seehofer hat sich bei „Maischberger“ zum WM-Aus geäußert und erinnerte an schöne Stunden. 

Berlin - Der auch für Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer hat das frühe WM-Aus der Nationalmannschaft bedauert. „Es ist ein schwarzer Tag für uns alle, für den Fußball“, sagte der CSU-Chef in der ARD-Sendung „Maischberger“, die am Mittwochabend ausgestrahlt werden sollte. Zu Schuldzuweisungen wollte er sich nicht äußern. „Ich möchte jetzt erst einmal trauern.“

Auch nun dürfe nicht vergessen werden, „dass uns der Bundestrainer auch sehr viele schöne Stunden geschenkt hat“. Zum jetzigen Zeitpunkt auszuscheiden, dürfe bei allem Respekt vor Südkorea eigentlich nicht passieren. Es sei aber so im Leben, dass Erfolg durch Misserfolg abgelöst werden könne. Stärke zeige sich im Umgang mit Niederlagen.

Das DFB-Team war nach einer 0:2-Niederlage gegen Südkorea erstmals in der Vorrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Seehofer kämpft im Asylstreit derzeit gegen Angela Merkel. Ausgang noch ungewiss. 

Merkel: „Heute sind wir alle sehr traurig“

Auch die Bundeskanzlerin hat sich zu Wort gemeldet. Angela Merkel hat sich traurig über das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gezeigt. Die Nachricht von der 0:2-Niederlage gegen Südkorea bekam die CDU-Politikerin am Mittwochabend, als sie sich mit einem humanoiden Roboter namens Sophia bei der Konferenz „Morals & Machines“ der „Wirtschaftswoche“ unterhielt. Der Roboter zählte zum Trost die vielen Titel der deutschen Mannschaft bei Fußball-Turnieren auf. „Ja, Sophia, das stimmt, wenn man auf der langen Zeitachse guckt, aber ehrlich gesagt, heute sind wir alle sehr traurig“, antwortete Merkel darauf.

dpa

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