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Ein verletztes Opfer des Anschlags wird versorgt.

Viele Tote

Selbstmordanschlag auf Moschee in Pakistan

Islamabad - Bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee in den pakistanischen Stammesgebieten nahe der Grenze zu Afghanistan sind mindestens 23 Menschen getötet worden.

Das bestätigte der Arzt Khan Said in einer Klinik nahe dem Anschlagsort. Weitere rund 36 Menschen wurden demnach verletzt. Unter den Toten waren nach Behördenangaben auch fünf Kinder.

Der Anschlag geschah während des Freitagsgebetes. Teile der Moschee brachen über den Betenden zusammen. Informationen zu den Tätern gibt es bisher nicht. In dem betroffenen Mohmand-Bezirk ist die brutal vorgehende, pakistanische Talibangruppe Jamaat ul-Ahrar sehr aktiv.

Die Stammesgebiete gelten trotz ausgedehnter Militäroperationen seit Juni 2014 als Hort des Extremismus. Jahrelang haben sich hier Kämpfer der Terrororganisation Al-Kaida sowie der pakistanischen Taliban versteckt gehalten.

dpa

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