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Schon wieder ein Anschlag: In Kabul bleibt die Sicherheitslage instabil. 

Angreifer versuchten in Gebäude einzudringen

Selbstmordanschlag vor Botschaft in Kabul - IS bekennt sich

Eine Explosion und Schüsse haben am Montag das Stadtviertel um die irakischen Botschaft in Kabul erschüttert. Ein Selbstmordattentäter hatte sich in die Luft gesprengt.

Vor der irakischen Botschaft im Zentrum von Kabul hat sich am Montag ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Zwei weitere Angreifer versuchten, in das Gebäude einzudringen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen erfuhr. Zuvor hätten mehrere Explosionen die afghanische Hauptstadt erschüttert, anschließend seien Schüsse und Detonationen von Granaten zu hören gewesen.

„Ich habe eine Explosion gehört. Und momentan gibt es weiter Schüsse in der Nähe der irakischen Botschaft in Schar-e Naw“, sagte ein Mitarbeiter der afghanischen Sicherheitskräfte, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Deutschen Presse-Agentur.

Polizei und Rettungskräfte vor Ort

Fünf weitere Attentäter seien in die Botschaft eingedrungen. Demnach waren weiterhin Schüsse in der Gegend zu hören. Mindestens ein Verletzter sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte der Chef der örtlichen Krankenhäuser, Salim Rasuli. Fernsehberichte zeigten am Montagmorgen mehrere Fahrzeuge von Polizei und Rettungskräften auf dem Weg zum Anschlagsort. Mittlerweile hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Angriff für sich reklamiert.

afp/dpa

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