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Die radikalislamischen Taliban haben sich zu dem Selbstmordanschlag in Kabul bekannt. 

Taliban bekennen sich zu Anschlag 

Selbstmordattentäter reißt in Kabul mindestens 14 Menschen mit in Tod

Kabul - Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Kleinbus sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 14 Menschen getötet worden.

Dies teilte das Innenministerium am Montag mit. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

In dem Bus sei nepalesisches Sicherheitspersonal unterwegs gewesen, teilte das Innenministerium am Montag in Kabul mit. Die Zahl der Verletzten gab Ministeriumssprecher Sedik Sedikki mit mindestens acht an. Die Identifizierung der Opfer laufe.

Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban. Das Attentat habe sich "gegen die Kräfte der Aggression" in Afghanistan gerichtet, teilte Talibansprecher Sabihullah Mudschahid über mehrere soziale Netzwerke im Internet mit.

Nach Polizeiangaben näherte sich der Attentäter am frühen Montagmorgen (Ortszeit) dem Bus auf einer Straße von Kabul in Richtung der Stadt Dschalalabad zu Fuß, dann zündete er einen Sprengsatz. Die Straße ist eine der wichtigsten Fernverkehrsrouten in Afghanistan.

Es war der erste Anschlag in Kabul seit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 6. Juni. Mitte April hatte es in der afghanischen Hauptstadt einen schweren Anschlag mit 64 Toten gegeben; zu der Tat hatten sich ebenfalls die radikalislamischen Taliban bekannt.

Die Taliban begehen in Afghanistan immer wieder Anschläge. Der im Jahr 2001 begonnene Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan wurde Ende 2014 beendet, für die Sicherheit im Land sind seitdem die afghanischen Sicherheitskräfte zuständig - und sie sind offenbar überfordert. Die Sicherheitslage verschlechterte sich zuletzt zusehends. Schätzungsweise 5500 afghanische Soldaten wurden im vergangenen Jahr getötet.

Die USA, China, Pakistan und Afghanistan bemühen sich seit Januar, Friedensverhandlungen mit der Islamistengruppe in Gang zu setzen - bislang aber ohne Erfolg. Die Taliban knüpften ihre Teilnahme an Vorbedingungen wie die Freilassung von Gefangenen und ein Ende der "Besatzung durch ausländische Truppen".

AFP

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