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Sprecher Yoon Chang Jun wurde nach dem Vorfall entlassen.

Sprecher der Präsidentin entlassen

Seoul entschuldigt sich für Po-Grapscher

Seoul - Ein Eklat um den früheren Sprecher von Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye wegen angeblichen sexuellen Übergriffs schlägt weiter hohe Wellen.

Das Präsidialamt in Seoul entschuldigte sich am Sonntag bei der Bevölkerung für den Vorfall, der sich am vergangenen Dienstag während eines offiziellen Besuchs von Park in den USA zugetragen hatte.

Ihrem ehemaligen Sprecher Yoon Chang Jun wird vorgeworfen, in einer Hotelbar in Washington eine Mitarbeiterin gegen ihren Willen begrapscht zu haben. Die betroffene Frau hatte den Vorfall der Polizei in Washington gemeldet. Südkoreanische Medien zitierten aus einem Polizeibericht, der Verdächtige „fasste ihr Gesäß ohne ihre Erlaubnis an“. Park hatte Yoon noch während ihrer US-Reise entlassen.

Der Vorfall sei „peinlich und beschämend“ gewesen, sagte Parks Stabschef Huh Tae Yeol bei einer Pressekonferenz in Seoul. Das Amt entschuldige sich dafür bei allen Südkoreanern, beim Opfer und dessen Familie und ethnischen Koreanern im Ausland.

dpa

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