+
Das Oberhaupt der sogenannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat auf internationalen Druck die für nächstes Wochenende geplanten Wahlen abgesagt. Foto: Alexander Ermochenko/Archiv

Separatisten in Donezk verschieben Wahlen auf März

Donezk (dpa) - Die prorussischen Separatisten in Donezk in der Ostukraine haben ihre umstrittenen Kommunalwahlen auf 20. März nächsten Jahres verschoben. Das Oberhaupt der sogenannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, unterzeichnete nach Medienangaben einen entsprechenden Erlass.

Ursprünglich wollten die Separatisten am 18. Oktober nach eigenem Recht wählen lassen. Dies wäre ein Verstoß gegen die Vereinbarungen von Minsk gewesen, die ukrainisches Recht vorsehen.

Unter internationalem Druck hatten die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk Anfang der Woche ihre Wahlen abgesagt. Als neuer Termin war in Gesprächen zwischen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Russland und der Ukraine zunächst der 21. Februar genannt worden. Anders als im Falle von Donezk wurde für Luhansk bis Freitagabend noch kein neuer Wahltag festgelegt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Genf (dpa) - Weltweit sind nach einer neuen UN-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent, …
Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Kommentar: Ende mit Schrecken
Nach dem Erdbeben der Sonntagnacht steht Berlin unter Schock. Das System Merkel wankt.Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.
Kommentar: Ende mit Schrecken
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Auch die CDU hat dem Vertrag zur Bildung der großen Koalition in Niedersachsen zugestimmt. Sie plant nach einer selbstkritischen Wahlkampfanalyse die Neuaufstellung. Nun …
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP
Knapp die Hälfte der Bundesbürger befürwortet nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen Neuwahlen. Die FDP erntet für das Verlassen der Sondierungen Kritik.
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP

Kommentare