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Ein prorussischer Separatist bewacht eine Barrikade.

Deutsche weiterhin gefangen

Separatisten lassen ersten OSZE-Beobachter frei

Slawjansk - Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben nach eigenen Angaben einen der festgesetzten OSZE-Militärbeobachter freigelassen.

"Der Schwede leidet unter einer leichten Form von Diabetes, deshalb haben wir entschieden, ihn zu entlassen", sagte Aktivistensprecherin Stella Choroschewa am Sonntag in Slawjansk. Die Protestführer hätten aber keine Pläne, weitere Beobachter freizulassen. Unter den OSZE-Vertretern, die seit Freitag festgehalten werden, befinden sich vier Deutsche. Die Separatisten beschuldigen das Team als "Nato-Spione".

Nach berichten ukrainischer Medien verließ der Schwede das von Bewaffneten kontrollierte Rathaus in Slawjansk und wurde in einem Fahrzeug mit OSZE-Logo weggefahren. Zuvor hatten Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit den Anführern der prorussischen Aktivisten verhandelt. Die Bundesregierung und auch die prowestliche Führung in Kiew verlangen die Freilassung der Gruppe.

dpa 

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