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Für Bill Clinton hatte der letzte Shutdown 1996 weitreichende Folgen

Weitreichende Folgen

Das passierte beim Shutdown vor 17 Jahren

Washington D.C. - Der „Government Shutdown“ (Abschaltung der Regierung) in den USA weckt Erinnerungen an einen der größten Politskandale der US-Geschichte: Monica-Gate.

Als 1995/96 US-Staatsbedienstete in den Zwangsurlaub geschickt wurden, halfen im Weißen Haus unbezahlte Praktikanten aus. Unter ihnen war auch Monica Lewinsky.

Eine Sexaffäre mit Lewinsky brachte den damaligen Präsidenten Bill Clinton Jahre später an den Rand der Amtsenthebung. Ihre Beziehung hatte während des „Government Shutdown“ ihren Anfang genommen, wie US-Medien berichten. Unter Eid leugnete Clinton zunächst das Verhältnis, gab aber schließlich eine „unangemessene“ Beziehung zu. Ein Antrag zu seiner Entlassung fand im Kongress keine Mehrheit. Clinton blieb im Amt.

Auch diesmal trifft die Zwangsbeurlaubung der Mitarbeiter den Amtssitz des Präsidenten besonders hart. Von den rund 1700 Mitarbeitern bleiben knapp 1300 Zuhause. Doch die Praktikanten sollen nun nicht zur Kernbesetzung gehören, sagte Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses am Montag.

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dpa

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