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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump spricht im Juli 2016 während einer Parteiveranstaltung in Cleveland. In Nevada hatte er nun einen seiner letzten Auftritte vor der Wahl.

Rede unterbrochen

Sicherheitskräfte zerren Trump bei Auftritt von der Bühne

Reno - Bei einem seiner letzten Auftritte vor der Wahl gibt es einen Zwischenfall: Trump muss seine Rede unterbrechen, Beamte des Secret Service geleiten ihn wegen einer vermeintlichen Bedrohung von der Bühne.

Aufgrund einer vermeintlichen Bedrohung haben Beamte des Secret Service den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bei einer Rede im US-Staat Nevada abrupt von der Bühne geholt.

Ein Mann aus dem Publikum wurde festgenommen, kurze Zeit später aber wieder freigelassen, wie der örtliche Sender KRNV nach dem Vorfall in der Stadt Reno berichtete. Eine Waffe wurde nach Angaben des Secret Service nicht gefunden. Trump kam wenige Minuten nach dem Vorfall auf die Bühne zurück und setzte seine Rede fort.

Augenzeugen schilderten nach Medienberichten, dass jemand im Publikum plötzlich gerufen habe: "Er hat eine Waffe." Trump selbst schirmte zunächst seine Augen mit der Hand ab und spähte in die Menge, bevor er von den Personenschützern von der Bühne gedrängt wurde. Danach kam es zu einem Handgemenge in der Nähe des Rednerpults. Im Fernsehen waren Bilder eines Mannes zu sehen, der von Sicherheitsbeamten abgeführt wurde.

Der Festgenommene sagte nach Angaben von NBC News, er sei sein Leben lang Republikaner und habe nur versucht, ein Schild mit der Aufschrift "Republikaner gegen Trump" hochzuhalten. Die Kandidatur des schillernden Immobilienunternehmers ist selbst innerhalb seiner eigenen Partei hochumstritten.

Trump dankte den Sicherheitskräften danach via Twitter "für ihren schnellen und professionelle Antwort". Nach seiner Rückkehr auf die Bühne sagte er: "Niemand hat gesagt, dass es leicht für uns werden würde. Aber wir werden niemals gestoppt werden. Niemals gestoppt."

Alle aktuellen Ereignisse und Entwicklung im US-Wahlkampf können Sie in unserem Live-Ticker mitverfolgen. 

dpa

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