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Siegfried Kauder.

CDU-Mann bleibt gelassen

Kauder würde Parteiausschluss nicht umwerfen

Ulm - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder sieht einem möglichen Verfahren zum Ausschluss aus seiner Partei gelassen entgegen.

„Ich kann Dinge schlagartig abschließen. Wenn ich ausgeschlossen werde, dann ist es so. Man muss loslassen können“, sagte der 62-Jährige der Ulmer „Südwest Presse“ (Samstag).

Kauder tritt zur Bundestagswahl gegen den offiziellen CDU-Bewerber im Schwarzwald-Baar-Kreis, Thorsten Frei (39), an. Ein mögliches Ausschlussverfahren war Thema bei einer Sitzung des Kreisverbands am Freitagabend in Villingen-Schwenningen. Formell beschlossen werden könnte der Antrag für den Parteiausschluss aber erst später.

„Ich bin nicht derjenige, der Ehren-Kreisvorsitzender werden und bei Versammlungen einen Ehrenplatz haben möchte“, sagte Kauder der Zeitung. „Außerdem ist es nicht so einfach, ausgeschlossen zu werden. Ich bin Jurist und kenne die Rechtslage.“ Sollte ein Ausschlussverfahren angestrengt werden, sei dessen Ergebnis offen.

dpa

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