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Sigmar Gabriel und ein namenloser Eisbär bei der "Ice Bucket Challenge".

SPD-Chef spendet vorerst nur

Gabriel: Eisduschen-Deal mit Anne Will

Berlin - SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat im Rahmen der "Ice Bucket Challenge" Geld für ALS-Kranke gespendet. Einer Eisdusche stimmt er jedoch nur unter einer Bedingung zu.

Gabriel verzichtete am Freitag aber zunächst darauf, sich - wie von ARD-Journalistin Anne Will gewünscht - als Eisbär Knut verkleidet Eiswasser über den Kopf zu schütten. „Natürlich nehme ich die Nominierung an, aber um ehrlich zu sein: Ich finde die Krankheit viel zu ernst, und die Zeiten sind auch nicht gerade fröhlich, als dass wir uns einfach damit begnügen können, einen Eimer Wasser über den Kopf zu kippen.“ Deshalb habe er erst einmal 1000 Euro für eine ALS-Forschungseinrichtung an der Berliner Charité gespendet, sagte Gabriel in einem Video, das er am Freitagabend veröffentlichte.

Dann fügte er hinzu: Wenn Will ebenfalls 1000 Euro an die Charité spende, komme er mit einem als Eisbär verkleideten Mitstreiter zu ihr nach Hause und kippe sich - ohne Journalisten und Kameras - Wasser über den Kopf. „Aber vorher müssen Sie spenden“, sagte er an Wills Adresse.

Gabriels Revanche an Marietta Slomka

Gabriel nominierte den Sport-Journalisten Waldemar Hartmann, den Schauspieler Hannes Jaenicke und ZDF-Journalistin Marietta Slomka für die „Ice Bucket Challenge“. Die beiden hatten sich im vergangenen Jahr im "heute-Journal" ein hartes Wortgefecht geliefert.

Bei der „Eiswasser-Prüfung“ geht es darum, sich einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf zu kippen, Bilder davon zu veröffentlichen und so Spender für den Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS zu gewinnen.

dpa

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