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Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin steht in der Kritik: In einem Interview für die Sonderausgabe der Kulturzeitschrift „Lettre International“ zum 20. Mauerfall-Jubiläum wetterte der eheamlige Berliner Finanzsenator Sarrazin gegen die Wirtschafts- und Migrationspolitik der Hauptstadt.
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Der Präsident der Bundesbank Axel Weber (Foto) legte Sarrazin aufgrund seiner Äußerungen den Rücktritt aus dem Vorstand nahe. Die Gewerkschaft ver.di bezeichnete diese als „rechtsradikal“.
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Der Schriftsteller Ralph Giordano pflichtete Sarrazin inhaltlich bei, auch wenn er „andere Worte gewählt hätte“. Auch der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel unterstützte Sarrazin nachdrücklich. Wer das Interview ganz gelesen hätte, müsse der Analyse Sarrazins beipflichten, meint Henkel im Deutschlandfunk.
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Liegt Sarrazin mit seinen Äußerungen völlig daneben? Oder sagt er die Wahrheit? Diese Über diese Frage diskutiert Deutschland derzeit. 
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Wir zeigen die umstrittensten Passagen aus dem Gespräch. Das vollständige Interview mit Thilo Sarrazin lesen Sie im aktuellen Heft von „Lettre International“ (257 Seiten, 17 Euro). (Link zum Heft)
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„Eine großes Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt (Berlin, Anm. d. Red.), deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln.“
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„Wir haben ein schlechtes Schulsystem, das nicht besser werden wird. Berlin ist belastet von zwei Komponenten: der Achtundsechzigertradition und dem Westberliner Schlampfaktor. Es gibt auch das Problem, daß vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden.“
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“Hier werden Trends verstärkt sichtbar, die ganz Deutschland belasten. So daß das Niveau an den Schulen kontinuierlich sinkt, anstatt zu steigen.“

Skandal um Sarrazin: Das sind die umstrittenen Zitate

Berlin - Skandal um Sarrazin: Das sind die umstrittenen Zitate

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