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Geheimdienstenthüller Edward Snowden (M) spricht am Freitag Tanja Lokschina (re.) von Human Rights Watch im Moskauer Flughafen Scheremetjewo. Snowden hatte die Menschenrechtler sowie russische Juristen und Politiker im Transitbereich des Flughafens, Terminal F, getroffen.

Doch keine Zuflucht in Venezuela

Snowden bittet um Asyl in Russland

Moskau - Der flüchtige US-Computerspezialist Edward Snowdon hat nach Informationen der russischen Staatsagentur Ria Nowosti um Asyl in Russland gebeten.

Das meldete die Agentur am Freitag unter Berufung auf einen Teilnehmer eines Treffens mit Snowden im Moskauer Flughafen Scheremetjewo.

Grund sei, dass er nicht ausreisen könne, zitierte die Agentur Interfax Tanja Lokschina von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Der 30-Jährige wolle in Russland bleiben und habe um Hilfe beim Erstellen des Asylantrags gebeten.

Vor wenigen Tagen hieß es noch, Snowden habe ein Asylangbot aus Venerzuela angenommen.

Snowden trifft Menschenrechtler auf Moskauer Flughafen

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Kremlchef Wladimir Putin hatte Snowden am 1. Juli bereits Asyl angeboten - allerdings unter der Bedingung, den USA keinen Schaden zuzufügen. Putins Sprecher hatte daraufhin am 2. Juli erklärt, dass Snowden das Angebot abgelehnt habe. Demnach hatte er sich nicht auf einen Handel mit dem Kreml einlassen wollen.

Snowdon hält sich seit dem 23. Juni im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf. Die US-Regierung hatte zuvor seinen Reisepass für ungültig erklärt.

dpa

Fünf Fakten rund um Skandal-Enthüller Snowden

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