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Visastopp

Iran reagiert auf Trumps neues Einreiseverbot

Washington - Das neue Dekret von US-Präsident Donald Trump, das Bürgern des Iran und fünf weiterer muslimischer Länder die Einreise verbietet, ist für Teheran wertlos.

Der Iran will US-Bürgern keine Visa erteilen, solange die USA Iranern die Einreise verweigern. Von dem von US-Präsident Donald Trump verhängten erneuten Einreiseverbot für iranische Staatsbürger zeigte sich Teheran unbeeindruckt. „Auch das neue Dekret ist aus juristischer Sicht wertlos“, sagte Vizeaußenminister Madschid Tachte Rawanchi am Dienstag.

Der Iran werde genauso handeln wie beim ersten Dekret Trumps. Solange keine Iraner in die USA einreisen dürften, könnten auch keine Amerikaner in den Iran einreisen. Sobald die USA ihr Verbot - wie Ende Januar - aufhöben, werde der Iran entsprechend handeln.   Rund eine Million Iraner leben in den USA, 35.000 weitere besuchten 2015 das Land mit einem Visum.

Rawanchi betonte, der Iran sei nie in Terroranschlägen in den USA verwickelt gewesen. Dagegen seien die Länder, die es waren, nicht auf Trumps Liste, sagte der Vizeminister laut Nachrichtenagentur ISNA. 

Trump hatte am Montag ein Dekret unterzeichnet, das Bürgern der sechs muslimisch geprägten Länder Iran, Syrien, Somalia, Jemen, Libyen und Sudan grundsätzlich die Einreise verwehrt. Die Maßnahme gilt von Mitte März an für zunächst 90 Tage.

dpa

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