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Sigmar Gabriel.

„Popularität ist wichtig, aber nicht das Einzige“

So reagiert Sigmar Gabriel auf den Hype um Martin Schulz

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat in der Debatte über die Kanzlerkandidatur seiner Partei zurückhaltend auf die guten Umfragewerte von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz reagiert.

„Popularität ist wichtig, aber nicht das Einzige, was Wählerinnen und Wähler interessiert“, sagte Gabriel der „Passauer Neue Presse“ (Samstag). Der in die Bundespolitik wechselnde Parlamentspräsident wird als künftiger Außenminister und möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt.

„Wir freuen uns in der SPD außerordentlich, dass wir mehr als eine Person haben, die für die Kanzlerkandidatur infrage kommt“, sagte Gabriel. Bei der CDU sei außer Angela Merkel weit und breit nichts mehr zu sehen. 2005 sei sie weit weniger beliebt gewesen als Gerhard Schröder, aber trotzdem Kanzlerin geworden.

„Und auch wir als Sozialdemokraten haben da so unsere Erfahrungen“, führte Gabriel aus. Die Beliebtheitswerte von Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück waren die höchsten - und trotzdem haben sie verloren.“ Gabriel bekräftigte, er werde im Januar einen Vorschlag zur Kanzlerkandidatur machen.

dpa

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