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100.000 Eltern betreuen ihre Kinder zuhause.

In Bayern

So viele Eltern bekommen Betreuungsgeld

Landshut - Das Betreuungsgeld hat bei der Einführung für viel Wirbel gesorgt und wurde sogar als Herd-Prämie bezeichnet. Jetzt kommt raus: So viele Eltern haben sich für das Betreuungsgeld entschieden.

Sozialministerin Emilia Müller (CSU) hat den 100.000sten Betreuungsgeld-Bescheid übergeben. „Familien sind wichtig für unsere Gesellschaft und unsere Zukunft“, sagte sie am Donnerstag in Landshut.

Der bayerische Landtag hatte das umstrittene Betreuungsgeld im Juni eingeführt, es kann rückwirkend zum 1. Januar 2015 beantragt werden und beträgt pro Kind und Monat 150 Euro. Es wird ausgezahlt, wenn Eltern ihre Kinder im Alter von 15 bis 36 Monaten selbst betreuen und auf einen Krippenbesuch verzichten.

Ursprünglich hatte der Bund das Betreuungsgeld - auf Drängen der CSU - gezahlt, dann kippte das Bundesverfassungsgericht die Zahlung. Der Grund: Für Familienleistungen sind die Länder zuständig. Deswegen zahlt die Staatsregierung das Betreuungsgeld nun seit fünf Monaten als bayerische Landesleistung weiter.

dpa

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