Höhere Häuser, höherer Lärmpegel

So will die Regierungen den Wohnungsmangel beheben

Berlin - Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, will es die Bundesregierung nach einem Medienbericht ermöglichen, Wohnhäuser künftig höher und in engeren Abständen bauen zu lassen.

Das gehe aus einem Gesetzentwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs hervor, der an diesem Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden solle, schreiben die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In sogenannten urbanen Gebieten, die von den Kommunen selbst bestimmt würden, dürfe zudem der Lärmpegel um drei Dezibel höher liegen als bisher. Tagsüber seien dies dann maximal 63 Dezibel, nachts maximal 48 Dezibel.

Ziel der Bundesregierung ist es demnach, in den Städten mehr Wohnraum zu schaffen. „In absehbarer Zeit werden jährlich 350 000 zusätzliche Wohnungen benötigt“, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) den Funke-Zeitungen. „Viele Städte sind jetzt schon am Limit.“ Diese bräuchten Wachstumsperspektiven und vor allem mehr bezahlbaren Wohnraum.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Morddrohungen gegen Sachsens Integrationsministerin Köpping
Trotz Morddrohungen liest die sächsische Integrationsministerin am Mittwochabend aus ihrem Buch vor - einer "Streitschrift für den Osten". Es ist nicht das erste Mal, …
Morddrohungen gegen Sachsens Integrationsministerin Köpping
Kabinett beschließt Scholz' Soli-Pläne
Die meisten, die heute den Soli zahlen, sollen künftig verschont bleiben. Klingt gut? Von wegen, meinen Steuerzahlerbund und Wirtschaftsvertreter: Sparer und …
Kabinett beschließt Scholz' Soli-Pläne
„Wir schaffen das“ - Macht sich Johnson bei Besuch über Merkel lustig?
Brisanter Besuch in Berlin: Angela Merkel hat den Brexit-Premier Boris Johnson empfangen. Beide wollen keinen Backstop.
„Wir schaffen das“ - Macht sich Johnson bei Besuch über Merkel lustig?
Morddrohungen gegen sächsische Integrationsministerin Petra Köpping
Petra Köpping (SPD), Sachsens Integrationsministerin, erhielt vor einem Öffentlichen Auftritt eine Morddrohung. Sie will deswegen aber keine Abstriche machen.
Morddrohungen gegen sächsische Integrationsministerin Petra Köpping

Kommentare