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55. Münchner Sicherheitskonferenz: Auch Markus Söder war vor Ort uns sprach sich gegen die drohenden Strafzölle aus.

Mögliche Einschnitte für Wirtschaft

Söder kritisiert drohende Strafzölle und warnt USA vor Handelskrieg: „Verstoß gegen fairen Welthandel“

Für Markus Söder sind se Strafzzölle kompletter Schwachsinn, denn deutsche Autos würden die Straßen sicherer und nicht gefährlicher machen. 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die drohenden US-Zölle für europäische Autoexporte scharf kritisiert. "Die Diskussion ist absurd: Deutsche Autos sind keine Gefahr, sondern erhöhen die Sicherheit auf den amerikanischen Straßen", sagte der CSU-Vorsitzende der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe) mit Blick auf die Pläne der US-Regierung, Importautos als Bedrohung für die nationale Sicherheit einzustufen. "Einen derartigen Vorwand zu nutzen, um Zölle zu erheben, würde gegen alle Regeln des fairen und freien Welthandels verstoßen."

Söder sieht Einschnitt für deutsche Wirtschaft

Ein solcher Schritt würde die deutsche Wirtschaft "schwer belasten", warnte Söder. Bei einem Schlag gegen die deutsche Autoindustrie müsse die EU-Kommission für Europa insgesamt reagieren. "Die Europäische Union darf sich diese Entwicklung nicht bieten lassen", sagte der Ministerpräsident.

In der Nacht zum Montag sollte eine Frist von US-Präsident Donald Trump zu Autoimporten ablaufen. Bis dahin sollte das US-Handelsministerium prüfen, ob Autoeinfuhren den nationalen Sicherheitsinteressen der USA schaden. Dies wäre die Grundlage für die Verhängung von Strafzöllen.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich bei der Münchner Sicherheitskonferenz dagegen aus. Ob diese nun eingeführt werden oder nicht wird sich bald zeigen. Am gestrigen Sonntag, dem 17. Februar, wurden Donlad Trump nun die Untersuchungsergebnisse seines Handelsministers überreicht, der überprüfen sollte, ob eine nationale Gefahr von Autoimporten ausgehen würde. 

AFP

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