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Markus Söder

Scharfe Kritik an Frankreichs Vorstoß

Söder: An Griechenland ein Exempel statuieren

München - Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat Überlegungen Frankreichs, die Euro-Rettungsschirme zu vergrößern, scharf zurückgewiesen.

"Frankreich ist auf einem absoluten Irrweg", sagte Söder dem Münchner Merkur (Mittwoch). "Dieses sozialistische Konzept Hollande – das ein Konzept Gabriel ist – wird am Ende dazu führen, dass Frankreich wirtschaftlich enorm zurückfällt. Wir sollten eher aufpassen, dass es am Ende nicht einen Rettungsschirm für Frankreich braucht."

Söder verlangte von den Geldgebern zudem, keine weiteren Hilfen für Griechenland zu gewähren. "Am Ende wird es bei Griechenland ein Exempel geben müssen. Es hilft nichts, die Märkte mit immer mehr Geld zu betäuben, wenn nicht in den Staaten Reformen erfolgen." Söder sagte: "Es gibt den alten Grundsatz bei der Bergwacht: Wenn Du jemanden retten willst, aber der Bergwacht-Hubschrauber gerät selbst in Gefahr, muss man am Ende besser das Seil kappen."

Die Abstufung des deutschen Rating-Ausblicks bei Moody's sei "ein echtes Alarmsignal. Das erste Mal wird klar gemacht, dass die Hilfen für Griechenland die deutsche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen." Söder sagte der Zeitung, er sei sich "sicher, dass in der Bundesregierung die Sorge deutlich gewachsen ist. Man sieht das an den Aussagen von Wolfgang Schäuble."

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