+
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden wird "not amused" sein über die Negativschlagzeilen seines Sohnes.

Rauswurf aus Marine-Reserve

Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden hat gekokst

Washington - Der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden ist als Marine-Reservist entlassen worden, weil er gekokst hat. Er sei schon im Februar entlassen worden.

Der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden ist wegen Drogenmissbrauchs als Marine-Reservist entlassen worden. Hunter Biden sei positiv auf Kokain getestet worden, bestätigte ein US-Regierungsvertreter am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Der 44-Jährige war im Jahr 2012 zum Reservedienst zugelassen worden. Nach Angaben der US-Marine war Biden in der Basis Norfolk im Bundesstaat Virginia in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Februar 2014 sei er entlassen worden.

Sohn von Joe Biden: "Ich bin beschämt"

Biden junior erklärte, sein Dienst in der Marine sei "die Ehre seines Lebens" gewesen. "Ich bedauere zutiefst und bin beschämt, dass mein Verhalten zu meiner Entlassung geführt hat", erklärte Biden weiter. Sein Vater äußerte sich zunächst nicht.

Hunter Bidens Bruder kandidiert für Gouverneursposten

Dem "Wall Street Journal" zufolge, das als erstes Blatt über Bidens Entlassung berichtet hatte, war der gelernte Anwalt und derzeitige Partner einer Investmentfirma in seiner Jugend schon einmal wegen Drogenkonsums mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Hunters Bruder Beau ist Justizminister im Bundesstaat Delaware, wo er für den Gouverneursposten kandidiert.

AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Seehofer macht weiter: Söder gratuliert, Herrmann schweigt
München - Horst Seehofer macht als CSU-Vorsitzender weiter und tritt bei der Landtagswahl 2018 an. Davor wird über die Landesliste entschieden. Die Entwicklungen können …
Seehofer macht weiter: Söder gratuliert, Herrmann schweigt
USA, Japan und China warnen Nordkorea vor neuer Provokation
Peking/Tokio (dpa) - Aus Sorge über einen bevorstehenden neuen nordkoreanischen Raketen- oder Atomtest haben die USA, China und Japan den isolierten kommunistischen …
USA, Japan und China warnen Nordkorea vor neuer Provokation
Frankreich-Wahl: „Die rechtspopulistische Welle in Europa ist gebrochen“
Paris - Die Wahl in Frankreich 2017: Emmanuel Macron und Marine Le Pen gehen in die Stichwahl. Das sind die Reaktionen. Wir begleiten die Wahl im Live-Ticker.
Frankreich-Wahl: „Die rechtspopulistische Welle in Europa ist gebrochen“
Pressestimmen zur Frankreich-Wahl: „Historisches politisches Erdbeben“
Berlin - Im ersten Wahldurchgang haben Emmanuel Macron und Marine Le Pen die Stichwahl um das Amt des französischen Präsidenten erreicht. So reagiert die internationale …
Pressestimmen zur Frankreich-Wahl: „Historisches politisches Erdbeben“

Kommentare