+
Soldaten aus dem Tschad sind in Kamerun eingetroffen.

Kampf gegen Boko Haram

Soldaten aus Tschad unterstützen Kamerun

Jaunde - Tausende Soldaten aus dem Tschad sind in Kamerun eingetroffen, um gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram zu kämpfen. Mit Dutzenden Panzern unterstützen sie ihr Nachbarland.

Tausende Soldaten aus dem Tschad sind mit Dutzenden Panzern in Kamerun eingetroffen, um das Nachbarland im Kampf gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram zu unterstützen. Die schwer bewaffneten Einheiten waren am Samstag auf dem Weg in die nördliche Provinzhauptstadt Maroua, wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Didier Badjeck, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Boko-Haram-Islamisten aus Nigeria, die in der Region einen „Gottesstaat“ aufbauen wollen, waren zuletzt immer wieder zu Attacken in Kamerun vorgestoßen und hatten zahlreiche Menschen getötet. Schätzungen zufolge sind bei Anschlägen und Angriffen seit 2009 mehr als 15 000 Menschen getötet worden. Nach UN-Angaben sind seither rund eine Million Nigerianer in andere Landesteile oder Nachbarländer geflohen.

Der kamerunische Präsident Paul Biya hatte erst kürzlich dringend zu internationaler Hilfe im Kampf gegen die Extremisten aufgerufen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Angela Merkel jetzt bei Sommer-Pressekonferenz: Dachte sie an Rücktritt? Kanzlerin antwortet ausweichend
In Berlin gibt Kanzlerin Angela Merkel heute ihre traditionelle Pressekonferenz kurz vor der Sommerpause. Nie zuvor plagten die Kanzlerin so schwere Probleme - sowohl …
Angela Merkel jetzt bei Sommer-Pressekonferenz: Dachte sie an Rücktritt? Kanzlerin antwortet ausweichend
Kirchen werden kleiner - 660 000 Mitglieder weniger
Gut die Hälfte der Deutschen gehört noch einer der beiden großen Kirchen an. Die Zahl der Katholiken und Protestanten sinkt aber kontinuierlich. Und das hat nach Ansicht …
Kirchen werden kleiner - 660 000 Mitglieder weniger
Immer mehr CSU-Politiker wenden sich von Seehofer ab: „Das unterscheidet uns von der AfD ...“
Innenminister Horst Seehofer sieht sich als Opfer einer Kampagne und keinerlei Schuld bei der Bundespolitik für das CSU-Umfragetief. Tritt er im Falle eines Debakels bei …
Immer mehr CSU-Politiker wenden sich von Seehofer ab: „Das unterscheidet uns von der AfD ...“
Macrons Sicherheitsmitarbeiter im Polizeigewahrsam
Die Affäre um den bisherigen Élysée-Mitarbeiter Benalla spitzt sich zu. Ermittler befragen den Mann. Er soll laut Medien einen jungen Mann gewalttätig angegriffen haben. …
Macrons Sicherheitsmitarbeiter im Polizeigewahrsam

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.