Kommunalwahlen in Frankreich

Sozialisten mit schweren Verlusten

Paris - Auch bei der zweiten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich haben die Sozialisten von Präsident François Hollande schwere Verluste erlitten.

Nach ersten Hochrechnungen und Ergebnissen mussten Sozialisten und linke Listen ihre Mehrheiten in zahlreichen Städte abgeben. Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem nannte das Ergebnis „enttäuschend“. Der Wahlausgang könnte auch einen Umbau in der Regierung Hollandes nach sich ziehen.

Jean-François Copé, Chef der konservativen UMP, sprach angesichts der Erfolge seiner Partei von einer „Welle“, die das Land erfasst habe. Auch die rechtsextreme Front National wurde gestärkt. Nach ersten Berechnungen kann die Partei künftig in Béziers und Fréjus den Bürgermeister stellen. In Forbach scheiterte der FN-Kandidat dagegen.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlt ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger.
Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE …
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen
Die Telekom-Tochter T-Systems, die sich um Großkunden kümmert, will bis 2021 rund 6000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen
„Blind und töricht“: CSU-Mann Waigel warnt vor Trennung der Unionsparteien
Theo Waigel ist Ehrenvorsitzender der CSU. In seinem Gastbeitrag für den Münchner Merkur warnt er vor einer Trennung der Schwesternparteien CDU und CSU.
„Blind und töricht“: CSU-Mann Waigel warnt vor Trennung der Unionsparteien

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.