+
Jens Spahn (CDU) hat erneut die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel kritisiert.

Kritik an Kanzlerin

Spahn: Merkels Flüchtlingspolitik für AfD-Erfolg mitverantwortlich

Berlin - CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn gilt bereits seit längerem als Kritiker der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Seiner Meinung nach trage die Kanzlerin Schuld für den Rechtsruck und AfD-Erfolg in Deutschland.

Das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung für das Erstarken des Rechtspopulismus mitverantwortlich gemacht. Der Rechtsruck und die Wahlergebnisse der AfD seien eine Gegenreaktion der Gesellschaft, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium am Dienstag im RBB-Inforadio. "Das macht mir mindestens so viel Sorgen, wie die Frage, wie anstrengend die Integration wird."

Der CDU-Politiker plädierte dafür, Druck auf Migranten auszuüben, wenn sie Angebote für die Integration - wie etwa Deutschkurse - nicht annehmen. "Mit diesen Chancen, die wir geben, dürfen wir aber auch den Willen zur Integration erwarten", sagte der CDU-Politiker.

Damit könnten viele Wähler, die bei der rechtspopulistischen AfD gelandet sind, zurückgewonnen werden, sagte Spahn, der seit längerem als Kritiker der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gilt.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Machtkampf in der CSU um Seehofers Erbe eskaliert
Mitten in der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen erreicht der Machtkampf um Horst Seehofers Erbe in Bayern einen neuen Höhepunkt. Die Spaltung der Partei wird von Tag …
Machtkampf in der CSU um Seehofers Erbe eskaliert
Jamaika-Verhandlungen stehen „Spitz auf Knopf“ - zweiwöchige Denkpause? 
Bei den Jamaika-Sondierungen soll es heute einen „letzten Versuch“ für eine Einigung geben. Alle aktuellen Informationen im News-Ticker.
Jamaika-Verhandlungen stehen „Spitz auf Knopf“ - zweiwöchige Denkpause? 
Kommentar: Beginn der Schlammschlacht
Die Schlammschlacht ist eröffnet: Nach Ilse Aigners Vorstoß einer Urwahl und den Reaktionen aus der CSU hat das Hauen und Stechen in der Partei eine neue Qualität …
Kommentar: Beginn der Schlammschlacht
Atomschlag: General würde nur „illegalen Befehl“ Trumps verweigern
Der für Nuklearwaffen zuständige US-Topkommandeur würde einen „illegalen Befehl“ von Präsident Donald Trump verweigern.
Atomschlag: General würde nur „illegalen Befehl“ Trumps verweigern

Kommentare