+
Der spanische König Felipe (r.) und Premier Mariano Rajoy suchen gemeinsam mit Oppositionsführer Pedro Sánchez Wege zu einer Regierungsbildung. Foto: Javier Lizon

Spaniens König beendet Beratungen über Regierungsbildung

Madrid (dpa) - Spaniens König Felipe VI. beendet heute seine Beratungen mit den Parteiführern über eine Regierungsbildung. Zum Abschluss will der Monarch am Nachmittag mit dem konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy und dem sozialistischen Oppositionsführer Pedro Sánchez zusammenkommen.

Felipe muss anschließend entscheiden, ob er einen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs vorschlägt. Falls kein Politiker Aussichten hat, eine Mehrheit zu bekommen, wird der König das Parlament auflösen und Neuwahlen für den 26. Juni ansetzen.

Bei der Wahl am 20. Dezember 2015 hatte keine Partei eine klare Mehrheit gewonnen. Verhandlungen über mögliche Regierungsbündnisse führten zu keinem Ergebnis.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump feiert sich und attackiert die Medien
Für die ersten 100 Tage im Amt hat Donald Trump nur Eigenlob übrig. Die Medien und ihr traditionelles Galadinner verspottet er dagegen. Die Journalisten geben sich …
Trump feiert sich und attackiert die Medien
De Maizière fordert „Leitkultur“ - und erntet viel Kritik
Berlin - Das hatten wir doch schon mal: Bundesinnenminister de Maizière wirft den Begriff der deutschen Leitkultur wieder in die politische Debatte - und fängt sich viel …
De Maizière fordert „Leitkultur“ - und erntet viel Kritik
Knobloch fordert Signal aus dem Kanzleramt gegen Judenhass
Dachau - Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat einen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung gefordert.
Knobloch fordert Signal aus dem Kanzleramt gegen Judenhass
Erdogan kritisiert US-Unterstützung von kurdischen Milizen
Istanbul (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Unterstützung der USA für kurdische Kämpfer im Bürgerkriegsland Syrien erneut kritisiert.
Erdogan kritisiert US-Unterstützung von kurdischen Milizen

Kommentare