+

US-Vizepräsident in Kiew

Spannung vor Biden-Besuch in der Ukraine

Kiew - Im russischsprachigen Osten der Ukraine ringen Vertreter der Regierung und internationale Beobachter weiter um eine Entspannung der Lage.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) versucht, mit Beobachtern in die von prorussischen Uniformierten kontrollierte Stadt Slawjansk vorzudringen. Dort kam es zuletzt zu Schusswechseln mit Toten und Verletzten.

In Kiew wird an diesem Montag US-Vizepräsident Biden erwartet, um weitere Hilfen für die Führung auszuloten. Im Vordergrund steht dabei die Umsetzung der am vergangenen Donnerstag in Genf gefassten Beschlüsse für einen Ausweg aus der Krise. Dabei geht es in erster Linie um eine Entwaffnung der prorussischen Separatisten im Raum Donezk. Sie sollen außerdem gemäß der Genfer Vereinbarungen besetzte öffentliche Gebäude freigeben.

Der ukrainische Interimspräsident Alexander Turtschinow forderte Russland auf, seinen Einfluss auf die nach Moskau orientierten Aktivisten zu nutzen, um zur Deeskalation der Lage beizutragen. Russland wiederum sieht die Führung im Kiew am Zug, auch regierungstreue Gruppen wie den ultranationalistischen Rechten Sektor zu entwaffnen.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Geplant war nur ein Statement zur Infrastruktur im Trump-Tower. Dann aber kamen Fragen zur Gewalt von Charlottesville. Der denkwürdige Auftritt von Donald Trump …
Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Die Polizei überschritt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg offenbar ihre Kompetenzen. Besonders über ein Verbot setzten sich die Sicherheitskräfte hinweg.
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beraterkreise im Weißen Haus auf. …
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Kommentar: SPD in der Putin-Falle
„Privatsache“ sei  der neue Öl-Job für Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Staatskonzern Rosneft, behauptet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Ein schwerer …
Kommentar: SPD in der Putin-Falle

Kommentare