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US-Vizepräsident in Kiew

Spannung vor Biden-Besuch in der Ukraine

Kiew - Im russischsprachigen Osten der Ukraine ringen Vertreter der Regierung und internationale Beobachter weiter um eine Entspannung der Lage.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) versucht, mit Beobachtern in die von prorussischen Uniformierten kontrollierte Stadt Slawjansk vorzudringen. Dort kam es zuletzt zu Schusswechseln mit Toten und Verletzten.

In Kiew wird an diesem Montag US-Vizepräsident Biden erwartet, um weitere Hilfen für die Führung auszuloten. Im Vordergrund steht dabei die Umsetzung der am vergangenen Donnerstag in Genf gefassten Beschlüsse für einen Ausweg aus der Krise. Dabei geht es in erster Linie um eine Entwaffnung der prorussischen Separatisten im Raum Donezk. Sie sollen außerdem gemäß der Genfer Vereinbarungen besetzte öffentliche Gebäude freigeben.

Der ukrainische Interimspräsident Alexander Turtschinow forderte Russland auf, seinen Einfluss auf die nach Moskau orientierten Aktivisten zu nutzen, um zur Deeskalation der Lage beizutragen. Russland wiederum sieht die Führung im Kiew am Zug, auch regierungstreue Gruppen wie den ultranationalistischen Rechten Sektor zu entwaffnen.

dpa

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