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Spanische Sicherheitskräfte greifen durch

Zusammenstöße mit der Polizei

Sparpolitik in Spanien: Krawall und Festnahmen

Madrid - Bei Protesten gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung ist es in Madrid zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Unter den Beamten gibt es etliche Verletzte.

Wie die Sicherheitsbehörden mitteilten, wurden dabei am Donnerstagabend 15 Menschen festgenommen. Zahlreiche der rund 1000 Demonstranten hätten in der Nähe des Parlaments Absperrgitter umgestoßen und die Beamten mit Steinen, Böllern, Flaschen und anderen Objekten beworfen, hieß es. Dabei seien mindestens 14 Angehörige des Sondereinsatzkommandos der Polizei verletzt worden.

Weitgehend unbekannte Gruppen hatten über die Sozialen Netzwerke dazu aufgerufen, das Parlament bis zum Sturz der konservativen Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy zu „belagern“. Daraufhin hatte die Polizei mit einem großen Aufgebot von gut 1400 Sicherheitskräften rund um das Parlamentsgebäude Stellung bezogen. Mehrere Straßen wurden abgesperrt, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

dpa

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