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Die Partei von Kanzlerkandidat Martin Schulz kommt auf 27 Prozent. 

Momentan 27 Prozent

SPD legt in Umfrage vor Bundestagswahl wieder zu

Zuletzt hatte die Partei infolge der Niederlagen bei drei Landtagswahlen acht Prozentpunkte innerhalb von zwei Monaten eingebüßt.

Update vom 18. Juli 2017: „Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit!“ ist die Überschrift des SPD-Wahlprogramms - wir haben uns das Programm genauer angesehen.

Berlin - Erstmals seit Wochen ist die SPD in einer Umfrage eines führenden Meinungsforschungsinstituts wieder in der Wählergunst gestiegen. 

Im Sonntagstrend des Instituts Emnid für "Bild am Sonntag" legt die Partei von Kanzlerkandidat Martin Schulz zwei Punkte hinzu und kommt auf 27 Prozent.

Während CDU/CSU in der Umfrage unverändert gegenüber der Vorwoche bei 38 Prozent bleiben, verlieren Grüne und FDP jeweils einen Punkt und kommen auf 7 Prozent. Linke und AfD bleiben knapp vier Monate vor der Bundestagswahl bei 8 Prozent.

Höhenflug der SPD im Frühjahr

Der neue SPD-Generalsekretär Hubertus Heil stellte im Interview der "Welt am Sonntag" Bedingungen für mögliche Koalitionspartner. "Wer mit uns koalieren will, muss sich programmatisch auf uns zubewegen", sagte Heil. Vor allem mit Blick auf die Linkspartei betonte er, Parteien, die mit der SPD koalieren wollten, müssten folgende Fragen beantworten: "Sind sie ein verlässlicher Partner im Interesse unseres Landes? Stehen sie zur außenpolitischen Verantwortung dieses Landes und sind sie klar proeuropäisch?"

Bedingt durch den Höhenflug der SPD hatte es in Umfragen im Frühjahr für eine Mehrheit von Rot-Rot-Grün gereicht. Davon sind die drei Parteien mittlerweile wieder weit entfernt.

dpa

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