+
Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder spricht im Jahr 2003 in Bonn auf der ersten SPD-Regionalkonferenz zur Agenda 2010.

SPD: Merkel verkennt Agenda 2010

Berlin - SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann hat Kanzlerin Angela Merkel ein völliges Verkennen der „Agenda 2010“ vorgeworfen.

Sie habe vor zehn Jahren Kanzler Gerhard Schröder vorgeworfen, dass dies nicht der große Wurf sei, Schröder sei nur noch ein „Verwalter des Augenblicks“. „Das ist eine treffende Beschreibung ihrer heutigen Regierungspraxis“, sagte Oppermann am Mittwoch in Berlin.

Zuvor hatte bereits SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit Blick auf Merkels Aussage vom fehlenden Wurf betont: „Dieser Satz müsste Frau Merkel heute die Schamesröte in das Gesicht treiben“. Wenn Schröder so mutlos agiert hätte wie Merkel heute, stünde Deutschland wahrscheinlich so schlecht da wie andere Nachbarn.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen
Berlin (dpa) - Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. …
Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen
EuGH verurteilt Deutschland wegen Nitraten
Wieder eine Schlappe für Deutschland wegen Verstößen gegen EU-Umweltrecht. Müssen Bauern nun das Düngen mit Gülle noch weiter einschränken?
EuGH verurteilt Deutschland wegen Nitraten
Visegrad-Staaten beraten mit Kurz über Flüchtlingspolitik
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz fährt heute zum Gipfeltreffen der Visegrad-Vier nach Budapest. Fünf Regierungschefs, die für ihre harte Haltung in der …
Visegrad-Staaten beraten mit Kurz über Flüchtlingspolitik
Europäischer Gerichtshof verurteilt Deutschland wegen Nitraten
Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Regierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat.
Europäischer Gerichtshof verurteilt Deutschland wegen Nitraten

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.