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Stephan Weil glaubt nicht an eine schnelle Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt.

Das sind die Gründe

Weil: Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt dauert länger

Hannover - Zuwanderer im Arbeitsmarkt? Darauf hofft die Wirtschaft. Allerdings glaubt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dass das länger dauern wird als erhofft.

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt dürfte nach Ansicht von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil länger dauern als erhofft. „Es ist deutlich erkennbar, dass die Integration in den Arbeitsmarkt mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als man vielleicht vor einem Jahr noch geglaubt hat; in vielen Fällen muss man wohl mit sechs Jahren rechnen“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Integration in den Arbeitsmarkt sei der Bereich, bei dem er am wenigsten zufrieden sei, betonte der niedersächsische Regierungschef.

„Ein Jahr intensive Sprachförderung, ein Jahr Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt über entsprechende Maßnahmen, drei Jahre berufliche Qualifizierung, und dann wird es Menschen geben, die brauchen aus diesem oder jenem Grund mehr Zeit - und dann ist man mit sechs Jahren realistisch dabei“, sagte Weil. Auf einer ersten Stufe müsste es Sprachförderung für alle geben. Nötig seien aber auch „vermehrte Vermittlung unserer Werte, aber auch eine Kompetenzfeststellung, so dass dann anschließend alle in die jeweils passenden Maßnahmen eingegliedert werden können.“

dpa

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