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Fraktionssitzungen: SPD.

Merkel praktisch ohne Konkurrenz

SPD sackt in Umfrage weiter ab - und für Nahles kommt es ganz bitter

Nach der Wahl von Andrea Nahles an die Parteispitze ist die SPD in einer Umfrage der Meinungsforschungsinstituts Forsa noch einmal abgerutscht. Für sie persönlich wird es noch schlimmer.

Berlin - Nach der Wahl von Andrea Nahles an die Parteispitze ist die SPD in einer Umfrage der Meinungsforschungsinstituts Forsa auf 17 Prozent abgerutscht. Damit liegen die Sozialdemokraten im RTL/n-tv-„Trendbarometer“ einen Punkt unter dem Wert der Vorwoche und fallen 3,5 Punkte hinter ihr Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017 zurück. Im ZDF-„Politbarometer“ vom vergangenen Freitag war die SPD nach der Nahles-Wahl von 19 auf 20 Prozent gestiegen.

Die SPD-Fraktionschefin war am 22. April auf dem Parteitag in Wiesbaden mit nur 66,3 Prozent der Stimmen zur ersten Frau an der Spitze der SPD gewählt worden. Sie hat einen weitreichenden Erneuerungsprozess versprochen.

Nahles ohne Chance gegen Merkel

Wenn in Deutschland der Kanzler direkt gewählt würde, hätte Nahles nach der Forsa-Umfrage keine Chance gegen die Amtsinhaberin Angela Merkel von der CDU. Nur 13 Prozent der Deutschen würden sich für Nahles entscheiden, dreimal so viele für Merkel (49 Prozent).

Die anderen im Bundestag vertretenen Parteien blieben bei Forsa unverändert: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl: 32,9), SPD 17 Prozent (20,5), FDP 9 Prozent (10,7), Grüne 13 Prozent (8,9), Linke 10 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6).

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