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Martin Schulz soll Kanzler werden: Generalsekretär Hubertus Heil und Geschäftsführerin Juliane Seifert präsentieren die Plakatkampagne zur Wahl.

SPD stellt Kampagne für Bundestagswahl vor

24 Millionen für einen Wahlsieg von Martin Schulz

Mit den Themen Familie, Bildung, Rente, Arbeit und Innovation will die SPD in den nächsten Wahlkampfwochen punkten. Ob die Sozialdemokraten noch die rund 15 Punkte Abstand zur CDU aufholen können?

Berlin - Generalsekretär Hubertus Heil und Bundesgeschäftsführerin Juliane Seifert stellten am Dienstag in Berlin die Kampagne der SPD für die Bundestagswahl vor. In einer ersten Welle setzt die Partei dabei auf Themenplakate - unter anderem zu Familienpolitik, Lohngleichheit für Frauen und kostenloser Bildung. In einer zweiten Welle will die SPD ihren Spitzenkandidaten Martin Schulz auf Plakaten in den Mittelpunkt rücken. In den letzten Wahlkampfwochen sollen schließlich Plakate mit zugespitzten Botschaften folgen. Die Sozialdemokraten lassen sich ihre Kampagne laut Heil 24 Millionen Euro kosten.

30 Tage lang an über 60 Orten

Seifert sagte, Schulz werde ab dem 8. August 30 Tage lang an über 60 Orten in allen 16 Bundesländern auftreten und in dieser Zeit mehr als 20 000 Kilometer zurücklegen. Am 22. und 23. September seien in Berlin und Aachen große Abschlusskundgebungen geplant.

Unter anderem will die SPD mit Familienpolitik punkten.

Heil gab sich trotz des großen Umfragerückstands optimistisch. „Der Wahlkampf geht jetzt erst richtig los“, sagte er. „Es zählt der Sprint am Ende. Und auf den sind wir gut vorbereitet.“

In Umfragen liegen die Sozialdemokraten derzeit 14 bis 18 Prozentpunkte hinter CDU und CSU. Damit hätte die SPD außer als Juniorpartner in einer Neuauflage der großen Koalition keine realistische Chance, in der Regierung zu bleiben. Gewählt wird am 24. September.

Lesen Sie auch: Schulz oder Merkel? Dieses Ergebnis bringt die „Kanzlerformel“

dpa

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