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US-Präsident Trump in Saudi-ArabienUS-Präsident Donald Trump (l) und der saudische König Salman.

US-Präsident in Riad

„Speerspitze des Terrors“: Salman und Trump attackieren Iran

Riad - US-Präsident Donald Trump hat den Iran scharf angegriffen und für Instabilität im Nahen Osten verantwortlich gemacht.

Der Iran finanziere Waffen und trainiere Terroristen, Milizen und andere extremistische Gruppen, die Zerstörung und Chaos verbreiteten, sagte Trump am Sonntag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

Die iranische Regierung spreche offen über Massenmord, die Vernichtung Israels und den Tod für Amerika, sagte Trump. Zu den tragischsten Interventionen des Irans gehöre der Bürgerkrieg in Syrien. Solange das „iranische Regime“ nicht bereit sei, ein Partner für Frieden zu sein, müssten alle Nationen zusammenarbeiten, um es zu isolieren.

Salman: Iran „Speerspitze“ des Terrorismus

Das Herrscherhaus von Saudi-Arabien hat bei dem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump jede Verantwortung der arabischen Staaten für die Verbreitung des Terrorismus bestritten. Der Iran sei die „Speerspitze“ des Terrorismus, sagte König Salman am Sonntag zu Beginn eines amerikanisch-islamischen Gipfels in der saudischen Hauptstadt Riad.

Der Islam sei eine „Religion der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens“, betonte der König. Das iranische Regime, die schiitischen Houthi-Milizen im Jemen, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Al-Kaida und andere benutzen diese Religion als Vorwand für ihre kriminellen Machenschaften.

In Saudi-Arabien ist eine puritanische Interpretation des sunnitischen Islams Staatsreligion. Mörder werden mit dem Schwert enthauptet. Frauen müssen sich in der Öffentlichkeit verhüllen. Der schiitische Iran ist der Erzrivale des saudischen Königreichs. In Syrien und im Jemen untestützen beide Staaten unterschiedliche Bürgerkriegsparteien.

dpa

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