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Trauerfeier in Caracas für den verstorbenen Staatschef Hugo Chávez.  

30 Staats- und Regierungschefs trauern um Chávez

Caracas - Mehr als 30 Staats- und Regierungschefs nehmen am Freitag in Venezuela an der Trauerfeier für den gestorbenen Präsidenten Hugo Chávez teil.

Angekündigt haben sich unter anderem der kubanische Präsident Raul Castro und Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad.

Chávez' Leichnam soll einbalsamiert und auf Jahre hinaus ausgestellt werden. Der „Comandante“ war am Dienstag im Alter von 58 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben.

Ebenfalls am (heutigen) Freitag wird dessen Wunschnachfolger Nicolas Maduro als Übergangspräsident vereidigt. Das kündigte Parlamentspräsident Diosdado Cabello im Fernsehen an. Maduro soll zudem Kandidat der sozialistischen Partei bei der Präsidentenwahl sein, die binnen 30 Tagen stattfinden muss. Die Opposition protestierte: Laut Verfassung hätte Parlamentspräsident Cabello Übergangspräsident bis zu Wahl werden müssen. Ein Wahltermin wurde noch nicht bekanntgegeben.

Maduro sagte, Chávez' aufgebahrter Körper solle in einem gläsernen Sarg im Museum der Revolution in der Nähe des Präsidentenpalastes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dort werde Chávez mindestens die kommenden sieben Jahre liegen, damit „sein Volk“ immer bei ihm sein könne.

„Wir haben entschieden, den Körper unseres "Comandante Presidente" zu präparieren, damit er auf ewig für das Volk zugänglich ist“, sagte Maduro. „So wie Ho Chi Minh. So wie Lenin. So wie Mao Tsetung“, sagte er in Bezug auf große kommunistische Führer, die ebenfalls einbalsamiert und ausgestellt wurden. Der Leichnam werde in einer „kristallenen Urne“ aufbewahrt.

Zehntausende Venezolaner hatten sich in den vergangenen Tagen bereits von ihrem „Comandante“ verabschiedet, der 14 Jahre lang regiert hat.

AP

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