Angela Merkel bei ihrer Ansprache: "Helmut Schmidt wird uns allen fehlen"
1 von 14
Angela Merkel bei ihrer Ansprache: "Helmut Schmidt wird uns allen fehlen"
Blick in die ersten Reihen bei der Trauerfeier im Hamburger Michel.
2 von 14
Blick in die ersten Reihen bei der Trauerfeier im Hamburger Michel.
Kanzlerin Angela Merkel (r) und der frühere US-Außenminister Henry Kissinger kommen zur Trauerfeier.
3 von 14
Kanzlerin Angela Merkel (r) und der frühere US-Außenminister Henry Kissinger kommen zur Trauerfeier.
Frankreichs Ex-Präsident Valery Giscard d&#39Estaing, Doris Schröder-Kopf Ex-Kanzler Gerhard Schröder.
4 von 14
Frankreichs Ex-Präsident Valery Giscard d'Estaing, Doris Schröder-Kopf Ex-Kanzler Gerhard Schröder.
Bundespräsident Joachim Gauck (r) mit Helmut Schmidts Tochter Susanne.
5 von 14
Bundespräsident Joachim Gauck (r) mit Helmut Schmidts Tochter Susanne.
Der mit der Deutschland-Fahne bedeckte Sarg von Helmut Schmidt in der St. Michaeliskirche in Hamburg.
6 von 14
Der mit der Deutschland-Fahne bedeckte Sarg von Helmut Schmidt in der St. Michaeliskirche in Hamburg.
Der Sarg von Helmut Schmidt wird aus dem Michel getragen.
7 von 14
Der Sarg von Helmut Schmidt wird aus dem Michel getragen.
Die Bürgerschaft will Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) gedenken. Foto: Christian Charisius/Archiv
8 von 14
Die Bürgerschaft will Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) gedenken.

Bilder

Staatsakt zu Ehren von Helmut Schmidt im Hamburger Michel

Hamburg - Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben die Spitzen von Staat und Gesellschaft bei einem Staatsakt Abschied vom früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt genommen.

Zu den 1800 Gästen in der Hamburger Hauptkirche Sankt Michaelis gehörten am Montag unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sowie Weggefährten Schmidts wie Frankreichs Ex-Präsident Valérie Giscard d'Estaing und Ex-US-Außenminister Henry Kissinger. Auch die früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, Horst Köhler und Christian Wulff erwiesen Schmidt die letzte Ehre.

Der SPD-Politiker und Publizist war am 10. November im Alter von 96 Jahren gestorben. Schmidt war von 1974 und bis 1982 als Nachfolger von Willy Brandt Bundeskanzler. Dabei war er unter anderem mit der Ölkrise in den 70er Jahren und dem Kampf gegen den Terrorismus der Roten Armee-Fraktion konfrontiert. Auch die Auseinandersetzung um den Nato-Doppelbeschluss prägte Schmidts Kanzlerschaft.

Nach dem Staatsakt sollte es einen langen Trauerzug durch die Stadt geben, bei dem die Hamburger Schmidt die letzte Ehre erweisen können. Im Anschluss war im Rathaus (13.00 Uhr) ein Trauerempfang geplant.

Mit Musik von Johann-Sebastian Bach und der Begrüßung durch Hauptpastor Alexander Röder begann der kirchliche Teil des Staatsakts. Schmidts Tod bringe vielen Menschen Trauer und Schmerz, sagte Röder. Der Sarg war in eine schwarz-rot-goldene Fahne gehüllt, die Kirche mit Sonnenblumen, weißen Lilien und Hortensien geschmückt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Leaks nach Attentat: May will Trump zur Rede stellen
Nach dem Terroranschlag von Manchester wird die Zusammenarbeit von Großbritannien und den USA auf eine harte Probe gestellt. Wurden wichtige Erkenntnisse durchgestochen? …
Leaks nach Attentat: May will Trump zur Rede stellen
Ex-Präsident Obama beim Kirchentag umjubelt
Die Kirche gibt der Politik ein Podium. Sogar der Weltpolitik. Flüchtlinge, Terror, Gesundheit - Barack Obama schneidet viele Themen an. Doch der Kirchentag hat noch …
Ex-Präsident Obama beim Kirchentag umjubelt
Anschlag in Manchester: Das sind die Opfer
Ihre Bilder gehen um die Welt: Bei dem Anschlag von Manchester starben mindestens 22 Menschen - das jüngste Opfer wurde nur 8 Jahre alt.
Anschlag in Manchester: Das sind die Opfer
Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner
Die Terror-Ermittler sind sich sicher: Der Attentäter von Manchester war Teil eines Netzwerks. Insgesamt acht Verdächtige werden festgenommen - und der Bruder räumt ein, …
Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Kommentare