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Beate Zschäpe.

Warum sie nicht dafür bestraft wird

Kinderpornos bei Nazi-Braut Zschäpe gefunden

Zwickau - Gegen die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe wurde auch wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften ermittelt. Eine Strafe dafür muss sie allerdings nicht fürchten.

Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Zwickau am Dienstag. Das Verfahren sei jedoch eingestellt worden, weil die zu erwartende Strafe im Verhältnis zu den Strafen für die terroristischen Taten „voraussichtlich nicht beträchtlich ins Gewicht“ falle.

Das bedeutet: Das Verfahren wegen des Besitzes von Kinderpornografie wurde nicht weiter verfolgt, weil die sonstigen Vorwürfe - unter anderem die Mittäterschaft an zehn Morden - schwerer wiegen.

Der „Berliner Kurier“ hatte am Dienstag darüber berichtet, dass die Ermittler auf einem Computer Zschäpes kinderpornografische Dateien gefunden hätten. Der strafrechtliche Begriff der „pornografischen Schriften“ umfasst auch beispielsweise Bilddateien. Zu Details machte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben; die entsprechenden Akten seien bereits archiviert.

dpa

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