Der Anwalt des linken Hamburger Zentrums Rote Flora, Andreas Beuth, hatte "gewisse Sympathien" für den Gewaltausbruch beim G20-Gipfel bekundet. Foto: Daniel Bockwoldt
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Der Anwalt des linken Hamburger Zentrums Rote Flora, Andreas Beuth, hatte "gewisse Sympathien" für den Gewaltausbruch beim G20-Gipfel bekundet. Foto: Daniel Bockwoldt
Straßenschlacht gegen den Kapitalismus: Gegner des G20-Gipfels suchen bei einem Wasserwerfereinsatz Schutz. Foto: David Young
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Straßenschlacht gegen den Kapitalismus: Gegner des G20-Gipfels suchen bei einem Wasserwerfereinsatz Schutz. Foto: David Young
Gewalt beim G20-Gipfel: Der Anwalt des linken Hamburger Zentrums Rote Flora hatte "gewisse Sympathien" für die Randale gezeigt. Foto: Axel Heimken
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Gewalt beim G20-Gipfel: Der Anwalt des linken Hamburger Zentrums Rote Flora hatte "gewisse Sympathien" für die Randale gezeigt. Foto: Axel Heimken
Gewaltnacht: Ein Randalierer nahe der Roten Flora in Hamburg vor einer brennenden Barrikade. Foto: Axel Heimken
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Gewaltnacht: Ein Randalierer nahe der Roten Flora in Hamburg vor einer brennenden Barrikade. Foto: Axel Heimken
Gewalt ohne Beispiel: Gegner des G20-Gipfels hatten im Hamburger Schanzenviertel sxtundenlang nahezu freie Hand. Foto: Boris Roessler
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Gewalt ohne Beispiel: Gegner des G20-Gipfels hatten im Hamburger Schanzenviertel sxtundenlang nahezu freie Hand. Foto: Boris Roessler
"Aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen" - mit dieser kleinen Einschränkung zu den Gewaltnächten hatte der Rote-Flora-Anwalt große Teile der Hamburger Öffentlichkeit gegen sich aufgebracht. Foto: Axel Heimken
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"Aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen" - mit dieser kleinen Einschränkung zu den Gewaltnächten hatte der Rote-Flora-Anwalt große Teile der Hamburger Öffentlichkeit gegen sich aufgebracht. Foto: Axel Heimken
"Krieg beginnt hier" - G20-Gegner aus dem Protest-Sonderzug "ZuG20" hatten schon bei ihrer in Hamburg eine harte Gangart angekündigt. Foto: Daniel Bockwoldt
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"Krieg beginnt hier" - G20-Gegner aus dem Protest-Sonderzug "ZuG20" hatten schon bei ihrer in Hamburg eine harte Gangart angekündigt. Foto: Daniel Bockwoldt
Konfrontation in Hamburg: Der schwarze Block und die Polizei. Foto: Boris Roessler
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Konfrontation in Hamburg: Der schwarze Block und die Polizei. Foto: Boris Roessler

Billigung von Straftaten

Staatsanwaltschaft prüft Anzeigen gegen Rote-Flora-Anwalt

"Gewisse Sympathien" für den Gewaltausbruch beim G20-Gipfel hatte der Rote-Flora-Anwalt Andreas Beuth bekundet - und sich damit den Zorn vieler Hamburger zugezogen. Nun haben einige von ihnen Anzeige erstattet.

Hamburg (dpa) - Rote-Flora-Anwalt Andreas Beuth ist wegen seiner Äußerungen über die Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Es seien mehrere Strafanzeigen gegen ihn im Zusammenhang mit einem NDR-Interview eingegangen.

Das sagte die Hamburger Oberstaatsanwältin Nana Frombach der Deutschen Presse-Agentur. "Die Anzeigen werden bei der für politische Straftaten zuständigen Abteilung geprüft". Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Beuth hatte dem NDR nach den schweren Gewaltexzessen in der Nacht zu Samstag im Schanzenviertel gesagt: "Wir als Autonome und ich als Sprecher der Autonomen haben gewisse Sympathien für solche Aktionen, aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen. Also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese?"

Frombach sagte, inhaltlich gehe es um den Vorwurf der Billigung von Straftaten. Es gebe noch keine Ermittlungen gegen Beuth, sondern die Anzeigen würden geprüft. Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer, die gut 10 000 Anwälte vertritt, hatte diese Aussagen scharf kritisiert

Bei den Ausschreitungen während des Gipfels waren fast 500 Polizisten und eine unbekannte Zahl an Demonstranten verletzt worden. Geschäfte wurden geplündert, Autos angezündet und brennende Barrikaden errichtet. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass noch eine "Vielzahl von Verfahren" auf sie zukommen werde, sagte Frombach.

Rote Flora

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