+
Ein Leipziger Verlag will Hitlers "Mein Kampf" ohne Kommentar herausgeben. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Staatsschutz ermittelt wegen "Mein Kampf"

Forchheim (dpa) - Im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem geplanten unkommentierten Nachdruck von Adolf Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" hat die Staatsanwaltschaft nun auch eine Buchhändlerin im Visier.

Wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung durchsuchten Ermittler das Anwesen der Frau im oberfränkischen Landkreis Forchheim, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft wegen eines geplanten Nachdrucks der Originalfassung von "Mein Kampf" ermittelt, für den der Leipziger Verlag "Der Schelm" im Internet wirbt. Eine Sprecherin bestätigte einen Zusammenhang mit der Durchsuchung bei der Buchhändlerin. Die Beschuldigte habe ebenfalls online für den Nachdruck geworben. Die Beamten des Staatsschutzes fanden bei ihr zum Beispiel Bestelllisten und Computer mit entsprechenden Daten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nato schlägt Kompromiss im Streit um Konya-Besuche vor
Noch immer dürfen keine Bundestagsabgeordneten die Soldaten in der Türkei besuchen. Eine offizielle Stellungnahme der Nato dazu ist nicht zu erwarten, weil sie auch von …
Nato schlägt Kompromiss im Streit um Konya-Besuche vor
Mindestens 15 Tote bei Explosion in Pakistan
Im pakistanischen Lahore gab es eine Explosion, die Ursache ist noch ungeklärt. 
Mindestens 15 Tote bei Explosion in Pakistan
Tote bei Angriff auf israelische Botschaft in Jordanien
Ein Streit über Sicherheitsmaßnahmen nach einem Anschlag am Tempelberg hat neue blutige Unruhen ausgelöst. Jetzt bringt ein tödlicher Zwischenfall auf dem …
Tote bei Angriff auf israelische Botschaft in Jordanien
Türkei zieht Terrorliste deutscher Firmen zurück
Etwa 700 deutsche Unternehmen sollen auf einer Liste gestanden haben, die die Türkei wegen Terrorverdachts geführt und deutschen Behörden übergeben hatte. Die …
Türkei zieht Terrorliste deutscher Firmen zurück

Kommentare