+
Ein Polizist zwischen künftigen Wohncontainern für Flüchtlinge. Durch den massiven Zuzug enstehen den Kommunen hohe Kosten. Foto: Sebastian Kahnert

Städte: Bund soll Unterkunftskosten für Flüchtlinge zahlen

Berlin (dpa) - Der Deutsche Städtetag hat den Bund aufgefordert, komplett die zusätzlichen Unterkunftskosten im Hartz-IV-System zu übernehmen, die durch den Flüchtlingszuzug entstehen.

Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" bezifferte seine Präsidentin Eva Lohse diese zusätzlichen Ausgaben für die Kommunen auf 800 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Die durch Flüchtlinge bedingten höheren Unterkunftskosten dürften nicht bei den Städten hängen bleiben, sagte Lohse. Die Kommunen erfüllten bereits viele Aufgaben bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

"Wir erwarten deshalb, dass der Bund diese Ausgaben nicht nur zu gut einem Drittel trägt, sondern zu hundert Prozent", sagte die Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump: "Wir machen keine Staatenbildung mehr, wir töten Terroristen"
Seit 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Der Erfolg ist umstritten. Donald Trump war einer der größten Kritiker. Er ließ sich aber überzeugen, dass ein Rückzug …
Trump: "Wir machen keine Staatenbildung mehr, wir töten Terroristen"
Rostock gedenkt der Ausschreitungen von Lichtenhagen
Rostock (dpa) - Mit einer zentralen Gedenkfeier begeht die Stadt Rostock heue den 25. Jahrestag der rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen.
Rostock gedenkt der Ausschreitungen von Lichtenhagen
Entscheidung über Abschiebung islamistischer Gefährder
Leipzig (dpa) - Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute erstmals über die Abschiebung islamistischer Gefährder. Die beiden Männer waren vom Landeskriminalamt …
Entscheidung über Abschiebung islamistischer Gefährder
Chile: Lockerung des Abtreibungsverbots genehmigt
Santiago de Chile (dpa) - Chiles Verfassungsgericht hat für die Legalisierung von Abtreibungen in bestimmten Fällen grünes Licht gegeben.
Chile: Lockerung des Abtreibungsverbots genehmigt

Kommentare