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Kommt nun die dritte Startbahn? Die Massen-Petition der Gegner wurde jedenfalls abgelehnt.

"Aufgemuckt" ist abgelehnt

Dritte Startbahn: CSU lehnt Massen-Petition ab

München - "Aufgemuckt" ist abgelehnt: Eine CSU-Mehrheit hat gegen die Massenpetition der Gegner einer dritten Startbahn am Flughafen München gestimmt.

Über ein Jahr ist es jetzt her, dass das Aktionsbündnis "Aufgemuckt" dem Landtag 82.000 Unterschriften gegen den Bau der dritten Startbahn am Flughafen München übergeben hat. Am Donnerstag diskutierte der Wirtschaftsausschuss über die Massenpetition. Das Ergebnis: Die Petition wurde abgelehnt, eine CSU-Mehrheit hat sich dagegen ausgesprochen.

Wie sich in der aktuellen Diskussion im Landtag gezeigt hat, steht die Staatsregierung weiter voll hinter der dritten Startbahn. CSU-Landtagsmitglied Otmar Bernhard sprach von der Bedeutung für den florierenden Wirtschaftsstandort, dem "Job-Motor" und betonte, dass der Flughafen jetzt schon überlastet sei.

Die Startbahngegner haben das immer wieder bestritten, die Flugzahlen seien sogar rückläufig. Mit der Petition wollten sie erreichen, dass der Freistaat als Gesellschafter gegen den Bau der Startbahn stimmt - damit wäre das Projekt gekippt. Die Aussichten waren aber von Anfang nicht sehr vielversprechend.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte im Februar die Klagen gegen die Baugenehmigung für die vier Kilometer lange Piste zurückgewiesen. Derzeit prüft das Bundesverwaltungsgericht, ob der Prozess in die nächste Instanz geht. Das Projekt liegt aber wegen des ablehnenden Votums der Münchner bei einem Startbahn-Bürgerentscheid auf Eis.

kg/dw

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