+
Die Startbahngegner von "AufgeMUCkt" wollen nur in Attaching mit Horst Seehofer reden.

"AufgeMUCkt" gegen Landesregierung

Startbahngegner im neuen Zwist mit Seehofer

München - Die Gegner der geplanten dritten Startbahn am Münchner Flughafen wollen mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nur vor Ort über das umstrittene Milliardenprojekt diskutieren.

Eine Einladung zu einer von acht Gesprächsrunden in der Münchner Staatskanzlei lehnt das Aktionsbündnis „AufgeMUCkt“ ab. Das Treffen müsse vielmehr im Freisinger Stadtteil Attaching stattfinden, der am stärksten vom Fluglärm der dritte Startbahn betroffen wäre.

Außerdem sei der Termin zu kurzfristig angesetzt worden, kritisierte das Bündnis am Dienstag. Die sechs Sprecherinnen und Sprecher von „AufgeMUCkt“ könnten sich daher am 17. September nicht mit Seehofer treffen, hieß es weiter. Für diesen Tag hatte das Bündnis schon zuvor eine Mitgliederversammlung einberufen. „Angesichts dieser Vorgehensweise seitens des Ministerpräsidenten fragen wir uns, wie ernsthaft dieser sogenannte gemeinsame Dialog tatsächlich gewünscht wird“, heißt es in einer Mitteilung. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Juli die letzten Klagen gegen das Projekt abgewiesen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Das Netzwerk beim Terroranschlag von Manchester scheint größer zu sein als angenommen. Die Polizei hofft auf Hinweise der Bevölkerung und veröffentlicht Aufnahmen vom …
Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Trump will mit Krisenzentrum gegen Russland-Vorwürfe angehen
Nach dem G7-Gipfel ist Donald Trump zurück im rauen Washingtoner Alltag - konfrontiert mit einer zunehmend eskalierenden Krise um Russland-Kontakte seines Lagers im …
Trump will mit Krisenzentrum gegen Russland-Vorwürfe angehen
Im Bierzelt macht Merkel ihrem Trump-Ärger Luft
Ex-Präsident Obama, Nato, G7-Gipfel - und nun ein Bierzelt in München-Trudering: Angela Merkel muss in diesen Tagen nicht nur internationale Krisen bewältigen. Bei Bier …
Im Bierzelt macht Merkel ihrem Trump-Ärger Luft
Islamistengruppe löst sich nach schweren Verlusten auf
Islamistische Terrororganisationen lösen sich nur selten wegen Erfolglosigkeit auf. Noch seltener ist es, wenn sie dies in einer öffentlichen Erklärung tun.
Islamistengruppe löst sich nach schweren Verlusten auf

Kommentare