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Wegen ihrer wirtschaftlichen, geografischen und regionalen Besonderheiten haben die 16 Bundesländer unterschiedlich hohe Einnahmen. Dass die Starken den Schwachen helfen, ist die Grundidee des Länderfinanzausgleichs. Sein Hauptziel ist laut Grundgesetz die Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse.
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Den 13 Nehmerländern stehen dabei drei Geberländer - Bayern, Baden-Württemberg und Hessen - gegenüber, die nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2012 insgesamt 7,925 Milliarden Euro an ihre schwächeren Bundesbrüder weiterreichten.
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Bayern ist mit 3,904 Milliarden Euro stärkstes Geberland. Knapp die Hälfte der gesamten Zahlungen übernimmt der Freistaat - zum Unmut von Ministerpräsident Horst Seehofer, der mit dem hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier am Bundesverfassungsgericht gegen den Länderfinanzausgleich klagen will.
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Zweitgrößter Geber ist Baden-Württemberg. Das Land beteiligt sich mit 2,694 Milliarden Euro an der Umverteilung.
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Das Nachbarland Hessen trägt 1,327 Milliarden Euro den drittgrößten Anteil zu der innerdeutschen Finanzspritze bei.
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Die Bundeshauptstadt Berlin bezieht mit 3,323 Milliarden Euro den Löwenanteil - beinahe so viel, wie Bayern als Geberland jährlich springen lässt.
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Mit deutlichem Abstand zum Hauptempfänger Berlin steht Sachsen an zweiter Stelle der Nehmerländer - 2012 erhielt das Bundesland 963 Millionen Euro.
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Sachsen-Anhalt profitiert mit 547 Millionen Euro vom Länderfinanzausgleich.

Finanzausgleich: Wer gibt, wer nimmt wie viel?

Die Bundesländer und ihre Stellung im Länderfinanzausgleich im Überblick

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