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Scholz ernennt neuen Regierungssprecher: Hebestreit löst Seibert im Bundespresseamt ab

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Bundeskanzler Olaf Scholz übergibt Blumen an den neuen Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei der Amtsübergabe von Steffen Seibert an Hebestreit im Bundespresseamt.
Bundeskanzler Olaf Scholz übergibt Blumen an den neuen Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei der Amtsübergabe von Steffen Seibert an Hebestreit im Bundespresseamt. © Steffii Loos/dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz hat einen neuen Regierungssprecher. Der langjährige Amtsinhaber Steffen Seibert hat am Donnerstag die Leitung des Bundespresseamts an Steffen Hebestreit übergeben.

Berlin - Staffelübergabe im Bundespresseamt: Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Donnerstag den neuen Regierungssprecher Steffen Hebestreit in sein Amt eingeführt. Hebestreit war zuvor Pressesprecher Scholz‘ während dessen Amtszeit als Finanzminister und löst den langjährigen Leiter der Kommunikationsbehörde, Steffen Seibert, ab.

Scholz verwies bei der Übergabe am Donnerstag in Berlin darauf, dass Hebestreit über Jahre als Journalist gearbeitet hatte und die Perspektive der Medien gut kenne. Es sei ihm wichtig, „dass in der Demokratie die Kommunikation zwischen Regierung und Öffentlichkeit funktioniert“, sagte der neue Bundeskanzler bei einer Feier im Bundespresseamt. Zwischen Politik und Gesellschaft gebe es ein „großes öffentliches Gespräch“, bei dem es Aufgabe des Regierungssprechers sei, „die unglaublich vielen Fragen beantworten“.

Unter seiner Führung werde sich das Bundespresseamt weiter modernisieren und neuen Kommunikationsformen öffnen, sagte Hebestreit. „Dem Kanzler kann ich versprechen, dass er demnächst Tiktok tanzen wird, wenn wir das gemeinsam entscheiden“, sagte er scherzhaft.

Steffen Hebestreit übernimmt Leitung des Bundespresseamts von Steffen Seibert

Scholz bedankte sich im Rahmen der Veranstaltung bei Hebestreits Vorgänger Steffen Seibert und dessen Stellvertreterinnen Ulrike Demmer und Martina Fietz, die das Bundespresseamt ebenfalls verlassen. Seibert räumte ein, dass es für ihn Tage gemischter Gefühle seien. Er habe beim Gang durchs Regierungsviertel am Vortag aber eine anregende Stimmung festgestellt. „Das nimmt einen aufs Neue wieder ganz stark für unsere Demokratie ein“, sagte Seibert. Er lobte in seiner Ansprache den Stil des nun vollzogenen Regierungswechsels: „Ein demokratischer Übergang von Alt auf Neu ist etwas Wunderschönes“, sagte er. „Der neue Elan, der damit kommt, war für mich überall mit Händen zu greifen.“

Zu den hervorgehobenen Aufgaben eines Regierungssprechers zählt es, in der Regel drei Mal pro Woche als Gast der Bundespressekonferenz die Fragen der Medien zur Regierungspolitik zu beantworten. (dpa/AFP/fmü)

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