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CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

Nach Schmuggel- und Intrige-Vorwürfen

Stegner-Attacken: So reagiert CSU-General Scheuer

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Ralf Stegner erneuerte am Mittwoch seine Kritik an den „unseriösen Methoden“ der CSU-Politiker Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer. Dazu übte er massive Kritik an der Politik der Christsozialen. Nun äußert sich der Generalsekretär dazu.

München - Es ist ein Konflikt, der schon lange brodelt. Mit dem Ende der Sondierungen warf SPD-Vize Ralf Stegner dem Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer, sowie Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vor, einen Satz nachträglich ins Ergebnispapier geschmuggelt zu haben. Die wiesen das rasch von sich. Scheuer warf Stegner im Gegenzug „Trickserei“ vor.

Am Mittwoch legte Stegner nun im Interview mit unserer Redaktion nach: „Solche unseriösen Methoden der beiden Herren haben bei Sondierungsverhandlungen nichts zu suchen. Das hat mich schon erstaunt. Es gibt ja in der CSU auch andere, die das nicht machen“, so der SPD-Mann. (GroKo-Verhandlungen in unserem News-Ticker)

Scheuers Antwort auf Stegners Kritik

Scheuers Gegenvorwurf der "Trickserei" kanzelte Stegner mit den Worten ab: „Herr Scheuer liegt notorisch neben der Wahrheit.“

Der CSU-General antwortete nun auf unsere Anfrage hin. Scheuer: „Zum Fall Stegner braucht man sich wirklich nicht mehr äußern. Die Menschen können sich selbst ein Urteil bilden.“ Er konzentriere sich auf die Inhalte und das bedeute beim Thema Migration eine bessere Steuerung, Ordnung und Begrenzung der Zuwanderung zu erreichen.

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Ralf Stegner.

Damit beruhigt Scheuer die Debatte ein wenig. Die erste Stegner-Attacke konterte er noch anders: „Stegner liegt falsch. Stegner soll nicht behaupten, das sei ein CSU-Trick gewesen. Wenn er den Text vorher schwarz auf weiß lesen kann und die SPD-Delegation den Text einstimmig annimmt, dann kann man nur das jetzige Stegner-Manöver als Trickserei bezeichnen“, sagte er damals.

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