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Erika Steinbach, Ex-Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, fürchtet, dass deutsche Kinder "türkische" Weltanschauungen übernehmen. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Steinbach: Deutsche Kinder übernehmen von türkischen Weltanschauung

Berlin (dpa) - Die frühere Präsidentin des Vertriebenenbundes, Erika Steinbach, hat Verständnis für die islamkritischen Pegida-Demonstrationen geäußert.

Es gebe in Deutschland Regionen, wo deutschstämmige Kinder in Fußballvereinen "zahlenmäßig in der absoluten Minderheit gegenüber Kindern mit Migrationshintergrund sind", sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse" (Samstag).

In der Folge übernähmen die deutschen Kinder "neben dem "türkischen" Akzent ihrer Sportkameraden auch deren weltanschauliche Ansichten". Dass die deutschen Eltern "Sorge haben, wie sich das alles weiterentwickeln könnte, kann ich verstehen", betonte Steinbach. Insofern könne sie auch nachvollziehen, "dass die Menschen in Sachsen ihr Sachsen behalten wollen".

Den Aufrufen der Pegida-Organisatoren folgen bundesweit nur in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden Woche für Woche Tausende Menschen. Sachsen zählt allerdings zu den Bundesländern mit dem geringsten Anteil an ausländischen Mitbürgern.

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