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„Böswillig fand ich, dass mir im Nachhinein unterstellt wurde, ich hätte mich für eine Erhöhung des Kanzlergehalts ausgesprochen. Das ist absurd“, sagte Steinbrück.

"Das ist absurd“

Kanzlergehalt: Steinbrück fühlt sich missverstanden 

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Öffentlichkeit in Deutschland zu einer neuen politischen Diskussionskultur aufgerufen. Dazu gehöre es, dass nicht gezielte Missverständnisse verbreitet würden.

Das sagte Steinbrück der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). Bei seinen Äußerungen zum Gehalt eines Bundeskanzlers beispielsweise sei es nur um einen Vergleich der Bezahlung in Bezug auf die Verantwortung gegangen.

„Böswillig fand ich, dass mir im Nachhinein unterstellt wurde, ich hätte mich für eine Erhöhung des Kanzlergehalts ausgesprochen. Das ist absurd“, sagte Steinbrück. Angesichts der laufenden Debatten über tatsächliche oder vermeintliche Fehler von Politikern frage er sich, welchen Politikertypus man in Zukunft bekomme. „Ich fürchte, am Ende haben wir es mit sehr rundgefeilten Politikern zu tun, die jedes Wort darauf prüfen, bloß nicht anzuecken. Ich werde nie zu den glatten rundgeschliffenen Kieselsteinen gehören.“

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

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dpa

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