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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel haben nur wenig Parlamentsaktivitäten vorzuweisen

Kanzlerin liegt deutlich hinten

Steinbrück und Merkel kaum im Parlament aktiv

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel sind im Vergleich zu den anderen Politikern in der zu Ende gehenden Legislaturperiode im Bundestag kaum aktiv gewesen.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist in der zu Ende gehenden Legislaturperiode im Bundestag nicht sonderlich aktiv gewesen. In einer umfassenden Auswertung aller öffentlich zugänglichen Parlamentsdokumente kommt „Zeit Online“ auf lediglich 66 parlamentarische Aktivitäten von Steinbrück: Er hielt 13 Reden, stellte 22 schriftliche sowie eine mündliche Frage an die Regierung und beteiligte sich an 30 Gesetzesinitiativen. Damit lag er deutlich unter dem Schnitt des durchschnittlichen SPD-Abgeordneten (228), aber auch klar vor Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die von September 2009 bis Juni 2013 auf lediglich 37 Parlamentsaktivitäten kam.

Der meistbeschäftigte Abgeordnete der vergangenen vier Jahren war Hartmut Koschyk (CSU), der als Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium wegen der Euro-Krise 1314 Fragen von Parlamentariern beantworten musste. Hinter ihm rangiert Ulla Jelpke von der Linken, die mit 958 Fragen an die Regierung auf sich aufmerksam machte.

dpa

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